
Sunny (05.03.1998, kupiert) und Tubbs (29.10.1999), American Staffordshire Terrier, Rüden, kastriert
Es gab eine Zeit in unserem Leben, da hätten wir die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, wenn wir gehört hätten, dass wir in ein Tierheim kommen. In der Zeit war noch mit im Bett schlafen an der Tagesordnung, wir wurden auf Ausstellungen ausgestellt etc. Wir haben nämlich ganz edles Blut. Nur leider hat uns das auch nicht vor schlechter Haltung bewahrt.
Seit geraumer Zeit war dem leider nicht mehr so und Tierheim kann für uns nur eine Verbesserung darstellen. Auf Grund veränderter Lebensumstände von unserem Herrchen, hat man uns schlicht und ergreifend „vergessen". Tagsüber lebten wir die letzten Jahre im Zwinger und durften nachts gnädigerweise in den Keller. Der kleine Hund, den es dort noch gab, nahm man mit ins Haus etc. … An Spazierengehen war lange nicht mehr zu denken. Füttern dann, wenn es der Hausherrin mal einfiel. So sehen wir auch leider derzeit aus. Muskeln sind derzeit ein Fremdwort.
Wir leben nun schon die letzten 11 Jahre zusammen, haben auch die letzten Jahre die nicht ganz so schöne Zeit überstanden und wollen das fast Unmögliche möglich machen und zusammen in ein neues Zuhause ziehen. Wir weinen, wenn der Andere nicht da ist und somit gibt es daran leider gar nichts zu rütteln. Wir bringen eine Menge guter Eigenschaften mit: kinderlieb, menschenbezogen, verträglich mit Artgenossen, verschmust.
Wir sind ja nicht mehr die Jüngsten, laufen auch anständig an der Leine und könnten uns auch vorstellen, zu rüstigen Rentnern zu kommen. Aber auch Hundeanfänger sollten mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein kein Problem darstellen. Sunny orientiert sich unheimlich an Tubbs und es wirkt fast so, als wäre er gar nicht da.
Leider sieht das Gesetz vor, dass man für uns Auflagen erfüllen muss. Welche das sind, darüber kann euch das Tierheimpersonal aufklären. Selbstverständlich wird auch bei den Behördengängen Hilfestellung gegeben. Die Verordnungen sind in jedem Bundesland unterschiedlich. Wir werden selbstverständlich bundesweit vermittelt, aber auch ins naheliegende Ausland (die Schweiz fällt leider wegen der kupierten Ohren von Sunny aus).
Fakt ist: Wer sich für uns interessiert, hat das Herz genau an der richtigen Stelle und schon jetzt einen Orden verdient! Wir haben es mehr als verdient, dass wir nicht im Tierheimzwinger sterben müssen.
Kontakt:
Tierheim Zweibrücken
Ernstweilertalstr. 97
66482 Zweibrücken (Rheinland-Pfalz)
Tel.: 06332/76460 oder 0172/6522342
Öffnungszeiten: Mo,Di,Do,Fr: 14 bis 17 Uhr; Sa 13 bis 16 Uhr
email: info@tierheimzweibruecken.de
www.tierheimzweibruecken.deFolgende Hunde der Tierhilfe Lage-Lippe suchen ein Zuhause:
Tel.: 05232-970143 oder 0171-7202131
Tierhilfe Lippe e.V.
Kurze Str. 11
32791 Lage
05232970143
Hallo liebe Kollegen könntet Ihr diese Nase hier mit auf eure Seite nehmen.
„Connie“ ca 4 – 5 jähriger Shih Tzu, Fundhund, der Chip ergab das der Besitzer unbekannt verzogen sei. Lieber Kerl, der aber gegenüber einigen anderen Hunderüden dominant auftritt.
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Bitte neu aufnehmen:
1.) Pinschermix „Flitzer oder Flitzepeter. Vermutlich vom eigenene Besitzer als Fundtier abgeschoben wurde dieser kleine Pinschermix. Wir nennen ihn Flitzepeter oder auch Killer.
der kleine Bursche ist sehr männerbezogen. Er weiß sich anderen Hunden gegenüber auch wenn sie 5 mal größer sind ,durchzusetzen.
Sein rechtes Vorderbein ist etwas verkümmert.
2.) Pepper: Dieser kleine Kerl saß vor einigen Wochen spätabends bei Leuten unter der Außentreppe und knurrte alles an was in seine Nähe kam. Selbst die herbeigerufenen Polizei konnte nicht helfen und leitete den Fall an unsere mobile Tierrettung weiter. Vor Ort angekommen hatte jedoch eine tiererfahrene Nachbarin den Burschen anlocken und bergen können. Wir haben ihm dann nach seiner Ankunft in unserer Tierherberge den Namen Pepper gegeben. Er macht seinem neuen Namen wirklich alle Ehre. Nur selten gönnt er sich eine Schlafpause, ist immer in Action. Dabei ist er durchaus kein Drückeberger sondern sehr selbstbewußt im Verhalten anderen Hunden und fremden Menschen gegenüber. Seine neue Familie sollte also über Hundeerfahrung und Durchsetzungsvermögen verfügen. Kinder sollten schon größer sein.
3.) Amber und Fuchur: 15,10.2011 Samstagmittag bekamen wir von der Leitstelle Lippe die Meldung das ein Rollerfahrer auf dem Kamm der Gauseköte herrenlose Jungkatzen entdeckt hatte. Die mobile tierrettung des Vereins konnte vor Ort angekommen mit etlichen Mühen die beiden abgemagerten Katzenbabys einsammeln. Wahrscheinlich sind die Tiere bereits Anfang bis Mitte der Woche dort ausgesetzt worden. Alle Kitten hätten bei den kalten Nächten auf dem Kamm des Teutoburgerwaldes ohne jegliche Nahrung nicht lange überlebt. Wir als Tierschützer würden gerne einmal Auge in Auge den Menschen gegenüberstehen die diese frevelhafte und mit Strafe bewehrte Tat begangen haben. Alles weitere kann man sich ja dann denken! Vorsorglich werden wir Anzeige erstatten und Strafantrag stellen. Den Katzenbabys die inzwischen auf „Fuchur“ für den Kater und „Amber“ für die Katze getauft wurden, geht es schon etwas besser. Sie haben seit dem Samstag nur gefressen und geschlafen. Inzwischen sind sie munter und verspielt und sind entwurmt Nach weiterer Versorgung suchen wir wenn möglich ein gemeinsames Zuhause für beide in Wohnungshaltung. Einige Tage später kam noch eine weitere kleine Weißnase dazu sie wurde in Lage aufgefunden und sieht aus als wäre sie ein richtiges Geschwisterchen von Amber und Fuchur.
